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April 01, 2025
Die KW automotive GmbH (KW), Bilstein, Öhlins, Eibach oder H&R.... du möchtest deinen BMW (oder GR Yaris) tieferlegen, die Performance des Fahrwerks erhöhen oder sogar beides miteinander kombinieren, bist aber von der Vielfalt am Markt einfach überfordert?
Dann bist du bei uns genau richtig! Ihr wisst, dass 55Parts es sich zur Aufgabe gemacht hat komplexe und umfangreiche Themen des Tunings einfach und verständlich aufzubereiten. Klare und prägnante Artikelbeschreibungen ermöglichen auch Einsteigern ein schnelles Verständnis. Schaut einfach auf unserer Website vorbei und überzeugt euch selbst.
Wir möchten nicht der 100. Shop sein, der euch die Eckdaten oder Werbetexte des jeweiligen Herstellers in der Produktbeschreibung "um die Ohren wirft". Oft ist man danach im Bezug auf die Auswahl des richtigen Fahrwerks für euer individuelles Projekt keinen Schritt weiter.
Aus diesem Grund war der Produktbereich Fahrwerke lange ein Bereich, welchen wir mit unserem Shop bewusst unangetastet gelassen bzw. nur im kleinen Rahmen mit unserer Meisterwerkstatt in Zierenberg angeboten haben.
Das Ziel war immer: Wenn wir Fahrwerke verkaufen, dann richtig und getreu unserer 55Parts Philosophie – also so, dass ihr nach dem Besuch unserer Seite schlauer seid als vorher!
Und genau damit beginnen wir nun! Das was du gerade liest, dient dir als Einstieg in die Welt der Fahrwerke begleitet durch 55Parts.
Um dies zu ermöglichen, fokussieren wir uns fortan ausschließlich auf Fahrwerke der Firma KW. Dies erlaubt uns, dich bestmöglich über Fahrwerke aufzuklären und dich beim Treffen einer Kaufentscheidung ideal zu unterstützen.
Seitdem wir uns mit der Optimierung von Fahrzeugen beschäftigen, haben wir uns mit verschiedensten Herstellern von Fahrwerken auseinandergesetzt. Dabei haben wir fast alle Modelle der bekannten Hersteller gesehen, eingebaut oder gefahren und zum Teil sogar interne Einblicke in verschiedene Firmenstrukturen erlangt.
Vorab ist festzuhalten: Es gibt nicht "den besten" Fahrwerkshersteller! Jeder Hersteller am Markt hat seine Stärken und Schwächen. Die Punkte, die wir hier schildern, sollen also nicht als allgemeingültig gelten. Der Markt für Fahrwerke ist groß und nur weil wir uns für KW entschieden haben, müsst ihr das nicht auch tun!
Die Gründe, weshalb wir jedoch ausschließlich Fahrwerke der Firma KW anbieten sind vielfältig:
Wir hoffen, dass du nun besser nachvollziehen kannst, weshalb wir uns für KW als Partner für Fahrwerke entschieden haben.
Sollten wir uns endlich dem vermutlich für dich noch viel interessanteren Thema widmen: Welches KW Fahrwerk ist denn nun eigentlich das richtige für mich und meine Anforderungen?
Der Überbegriff Fahrwerk meint im weiteren Sinne alle Teile, die die Aufgabe haben das Chassis eines Fahrzeugs mit dem Untergrund, also der Straße, zu verbinden.
So werden auch die Reifen, die Achslagerung (siehe hierzu z.B. im Blogpost "Achsupgrades der E9x Modelle": KLICK), die Stabilisatoren und/oder die Lenker der Radaufhängung als Teil des Fahrwerks angesehen.
All diese Teile haben dabei eine Aufgabe, die sicherlich zu den komplexesten Aufgaben deines KFZs gehört: Sie sollen dafür sorgen, dass dein Fahrzeug möglichst wenig auf externe Einflüsse reagiert und „stabil“ bleibt – Beschleunigen, Verzögern, Kurvenfahrt, Federn und Dämpfen, Gewicht tragen und Fahrzeughöhe sicherstellen sind dabei nur einige der Funktionen, die das Fahrwerk übernimmt.
Die große Kunst der Baugruppe Fahrwerk besteht darin, die Komponenten des Fahrwerks so auszulegen, dass das Anforderungsprofil ideal unterstützt wird.
Das Fahrwerk soll den Insassen, also dich, von Unebenheiten der Fahrbahn so gut wie möglich entkoppeln (Stichwort Komfort), aber gleichzeitig den mechanischen Grip maximieren.
In der Theorie erhöhen sich mithilfe eines weichen Fahrwerks sowohl Komfort als auch mechanischer Grip. In der Praxis hilft der mechanische Grip aber nicht, wenn das Fahrzeug zB durch eine extreme Wankneigung im Grenzbereich nicht beherrschbar ist oder Lenkbefehle nur verzögert und schwammig umgesetzt werden.
Auch wenn der Begriff Fahrwerk im eigentlichen Sinne ein Überbegriff aller am Fahrverhalten beteiligten Komponenten ist, meinen wir (und vermutlich auch du) mit dem Wort "Fahrwerk" im Regelfall die Aufhängung des Fahrzeuges (also die Bauteile Feder und Dämpfer). Diese beiden Komponenten verbinden deine Radaufhängung mit deinem Chassis und wirken sich mit Abstand am meisten auf das Fahrverhalten deines Fahrzeugs aus. Genau dort anzusetzen, um das Fahrverhalten zu optimieren, ist – nach den Reifen – der vermutlich einfachste und effektivste Weg!
Bevor wir also tiefer ins Thema Fahrwerk einstiegen, ein kurzer Einschub zum Thema Reifen:
Auch wenn das Fahrwerk eines der wichtigsten Teile in der Kette „Eingabe Lenkrad – Umsetzung Straße“ (oder genauer = Eingabe Lenkrad – Fahrzeugreaktion in Form einer Gierbeschleunigung) darstellt, möchten wir zunächst festhalten, dass jegliches Upgrade des Fahrwerks nur wenig (bis keinen) Sinn ergibt, wenn nicht auch deine Reifen für den gewünschten Einsatzzweck optimiert sind.
Bevor du also anfängst, viel Geld in ein anderes Fahrwerk zu stecken, stelle bitte sicher, dass du vernünftige Reifen fährst – bedeutet: verwende keine zu alten oder gar abgefahrenen Reifen und nutze eine Mischung, die zu deiner gewünschten Nutzung passt!
Die Reifen sind der einzige Kontaktpunkt deines Fahrzeugs zur Straße – ist dieser Punkt bereits nicht ideal oder gar schlecht, erzielst du über andere Optimierungen vermutlich nur eine enttäuschende Verbesserung.
Solltest du eine Beratung bei diesem Thema benötigen, melde dich gerne bei uns via E-Mail (info@55Parts.de). Bitte beachte jedoch, dass wir bei allgemeinen Themen zu Bauteilen, welche wir nicht anbieten, nur dann beraten können, wenn dies im Rahmen eines Gesamtprojekts stattfindet!
Hast du den Punkt Reifen abgehakt, können wir uns im nächsten Schritt also den Komponenten Dämpfer und Feder widmen!
Dämpfer und Feder sind Bauteile, welche nur in Kombination miteinander funktionieren:
Wer dieses Konzept (die Wechselwirkung aus Dämpfer und Feder) verinnerlicht hat, wird ebenfalls keine Schwierigkeiten haben, zu verstehen, dass zum einen die Härte der Feder (genannt Federrate) zwangsläufig mit dem Fahrzeuggewicht in Verbindung steht und zum anderen der Dämpfer exakt auf die Härte der Feder abgestimmt sein muss. Genau aus diesem Grund wird ein Fahrwerk sehr häufig als Kombination dieser beiden Bauteile verkauft.
Die Feder eures Fahrwerks wird aus Federstahl gefertigt. Hierbei wird ein Stahldraht gewickelt, wodurch die bekannten, klassischen Windungen entstehen, die der Feder ihre typische Optik geben.
Die Parameter, mithilfe welcher die Federhärte (Federrate, auch Federkonstante) bei der Herstellung bestimmt wird, sind dabei hauptsächlich die Anzahl der Wicklungen, die Dicke des gewickelten Stahls, die Länge sowie der Durchmesser der Feder.
Jede Feder ist grundsätzlich so aufgebaut, dass sich der Kraftaufwand beim Stauchen bzw. Zusammendrücken der Feder erhöht – bedeutet, vereinfacht dargestellt, dass für das Stauchen der Feder von einem Millimeter z.B. 100 kg aufgewendet werden müssen, für zwei Millimeter bei einer linearen Feder (siehe unten) bereits 200kg.
Wie stark der benötigte Kraftaufwand über den Weg des Stauchens ansteigt, kann jedoch variieren. Hierbei wird – je nach Aufbau der Windungen – zwischen zwei Hauptarten von Federn unterschieden:
Eine lineare Feder beschreibt einen linearen Kraftaufwand für das Stauchen der Feder. Der Kraftaufwand steigt im gleichen Verhältnis an wie der Weg des Stauchens. Sind für einen Millimeter Stauchen also 100 kg notwendig, werden für zwei Millimeter 200 kg, für drei Millimeter 300 kg usw. benötigt.
Bei einer linearen Feder kann die Federrate daher in „Härte pro mm“ angegeben werden. Im KW-Regal heißt eine Feder z.B. „90/140“, was eine Federrate von 90 N/mm und eine Länge von 140 mm beschreibt.
Bei der progressiven Feder steigt der Kraftaufwand exponentiell zum Weg des Stauchens.
Wenn für das Stauchen von einem Millimeter 100 kg notwendig sind, könnten für 2 Millimeter z.B. bereits 400 kg und für 3 Millimeter z.B. 800 kg notwendig sein. (Hier wird nur der üblicherweise von KW eingesetzte Typ der progressiven Feder beschrieben. Es gibt auch progressive Federn, die z.B. 2 Abschnitte einer linearen Feder haben und somit zwei verschiedene lineare Federraten darstellen können.)
Da sich die Federrate über den Weg des Stauchens ändert, kann man aus der Benennung der Feder nicht einfach die Härte ablesen.
Ob eine progressive oder lineare Feder eingesetzt wird, hängt von verschiedenen Parametern ab.
Bezogen auf die Palette der KW Fahrwerke kann man sagen, dass Fahrwerke, welche eher komfortabel ausgelegt sind, häufig auf progressive Federn setzen. Fahrwerke, welche mehr Wert auf Fahrdynamik statt Komfort legen, werden dagegen häufig mit linearen Federn ausgestattet.
Wie oben beschrieben, bestimmt die Feder den Federweg und damit gleichermaßen die Höhe deines Fahrzeugs, also den Abstand zwischen Reifen und Kotflügel. Genau dieser Abstand wird bei einer Tieferlegung aus optischen Gründen häufig kleiner gewünscht. Auch du denkst vermutlich nicht nur an Fahrdynamik, sondern auch an Optik – richtig?
Das Schöne ist: Bis zu einem gewissen Grad lassen sich Optik und Performance kombinieren!
Eine Tieferlegung des Fahrzeugs senkt den Schwerpunkt, was neben der optischen Verbesserung (tiefer, sportlicher Look) häufig mit einer geringeren Wankneigung und insgesamt besseren Performance einhergeht.
Solltest du rein die optische Tieferlegung deines Fahrzeugs wünschen, lässt sich dieses Ziel am einfachsten (und günstigsten) über den Einbau sogenannter Tieferlegungsfedern erreichen.
Die Tieferlegungsfeder ist kürzer als die original verbaute Feder, wodurch ein Teil des ursprünglichen Einfederwegs schon im Stillstand zurückgelegt wird. Der Abstand vom Kotflügel zur Reifenoberkante reduziert sich also.
Der Nachteil: Eine kürzere Feder ist fast immer härter (wenn das Fahrzeug nicht durchschlagen soll), da die gleiche Energie auf einen kürzeren Weg verteilt werden muss.
Hersteller von Tieferlegungsfedern verwenden verschiedene Ansätze (progressive, teils auch lineare Kombinationen), um den Komfort zu bewahren und dennoch eine Tieferlegung zu erzielen. Fakt bleibt aber: Die komplette Abstimmung (Serien-Dämpfer + neue Feder) ist nicht ideal und bleibt in Fahrdynamischer Hinsicht meist ein Kompromiss.
Der Dämpfer (siehe weiter unten) dämpft die Feder bei Abgabe ihrer Energie, sodass dein Auto nach einer Anregung (Unebenheit) nicht unkontrolliert weiterfedert.
Ist der Dämpfer zu straff, federt das Fahrzeug ggf. zu langsam aus, was auf schlechten Straßen oder bei mehreren Unebenheiten hintereinander problematisch sein kann.
Ist der Dämpfer zu weich, kann ein Aufschaukeln entstehen.
Da der Seriendämpfer auf die Serienfeder abgestimmt ist, wird das Zusammenspiel mit einer reinen Tieferlegungsfeder nie ideal sein.
Deswegen spricht man bei Tieferlegungsfedern von einem Kompromiss. Aus diesem Grund sind Komplettfahrwerke (also Feder + Dämpfer aus einer Hand) die bessere Lösung für jene, die nicht nur tieferlegen, sondern auch spürbar ihre Fahrdynamik verbessern wollen. Komplettfahrwerke optimierten das Zusammenspiel aus Feder und Dämpfer für den gewünschten Einsatzzweck, sodass das gesamte Paket ideal arbeitet.
Wie beschrieben, dient der Dämpfer (technisch korrekt = Schwingungsdämpfer) dazu, aufgenommene Energie abzubauen bzw. in Wärme umzuwandeln. Im Inneren des Stoßdämpfers fließt Öl durch Engstellen, die sogenannten Ventile. Genau dieses kontrollierte Durchströmen reduziert Schwingungen der Federbewegung und bringt Stabilität in das Fahrverhalten eures Fahrzeugs. Beim Abbau der Bewegungsenergie (Dissipation) können Temperaturen von bis zu 90°C im Inneren des Dämpfers auftreten!
Druckstufe (Einfederbewegung): Hier wird geregelt, wie stark der Dämpfer beim Einfedern „abbremst“. Eine höhere Druckstufenkraft macht das Fahrwerk beim Einfedern straffer.
Zugstufe (Ausfederbewegung): Hier wird geregelt, wie kontrolliert das Fahrwerk nach einer Bodenwelle oder Lastwechsel-Situation wieder ausfedert. Ist die Zugstufe zu weich, schwingt das Fahrzeug zu stark und ggf. unkontrolliert.
Im klassischen Sinne der Wechselwirkung von Dämpfer und Feder muss der Stoßdämpfer eigentlich nur die Funktion der Zugstufe erfüllen. Eigentlich alle Dämpfer haben im Regelfall aber auch die Funktion der Druckstufendämpfung integriert.
Durch die getrennte Abstimmung dieser beiden Bereiche lassen sich Komfort und Performance deutlich präziser in Einklang bringen. KW-Fahrwerke – etwa die Variante 3 oder Clubsport-Varianten – bieten eine getrennte Einstellmöglichkeit für Druck- und Zugstufe, sodass die Charakteristik des Fahrzeugs noch besser an die eigenen Vorstellungen bzw. das eigene Nutzverhalten angepasst werden kann.
Gerade im Bereich moderner (und meist höherpreisiger) Fahrwerke kommen immer öfter High-Speed- und Low-Speed-Ventile zum Einsatz, die jeweils für unterschiedliche Bewegungs-Geschwindigkeiten der Radaufhängung verantwortlich sind.
High-Speed-Ventile wirken bei sehr schnellen Radbewegungen, z. B. bei abrupten Unebenheiten wie Schlaglöchern. Sie reduzieren die Dämpfungskraft bei hohen Federgeschwindigkeiten, wodurch das Chassis weniger Kraft bzw. Beschleunigung erfährt und die Radlast gleichmäßiger verläuft. Dadurch erhöht sich der Reifengrip und die Karosserie verhält sich ruhiger
Low-Speed-Ventile kommen hingegen bei langsameren Radbewegungen zum Tragen, etwa in Kurven oder bei Bremsmanövern. Diese Ventile beeinflussen die Fahrzeugstabilität, das Rollverhalten und damit die Fahrzeugkontrolle.
Durch die getrennte Verstellmöglichkeit in High- und Low-Speed Bereiche wird eine weitere Anpassungsmöglichkeit geschaffen, die ein nochmal breiteres Anwendungsfeld ermöglicht: Harte Low-Speed Einstellungen für eine hohe Fahrzeugstabilität können mit z.B. niedrigeren High-Speed Einstellungen für eine Erhöhung des Komforts bzw. eine Erhöhung des mechanischen Grips verbunden werden!
Bei Fahrwerken mit Aufteilung der Druckstufeneinstellung in High- und Low-Speed Bereiche ist nach einer guten Einstellung häufig ein großer „AHA“ Effekt beim Fahrer vernehmbar. Denn ein auf die Maximierung des mechanischen Grips ausgelegtes Fahrwerk für Rennfahrzeuge muss eben nicht „knochenhart“ sein – ein weit verbreiteter Irrglaube!
Nachdem du nun weißt, worauf es grundsätzlich bei Fahrwerken ankommt (und warum Reifen, Federn und Dämpfer so wichtig sind), schauen wir uns die verfügbaren KW Fahrwerke einmal im Detail an. Denn genau an dieser Stelle kommt unsere Beratung ins Spiel – KW bietet eine breite Palette vom einfachen Gewindefahrwerk bis zum hochkomplexen Rennsport-Fahrwerk. Und wir möchten dir helfen, das für dich und dein Fahrzeug perfekte Produkt zu finden!
Bist du bereits über die verschiedenen KW Produkte informiert? Dann springe gerne direkt zum Kapitel „Entscheidungshilfe: Welches KW Fahrwerk passt zu mir?“ !
Das KW Portfolio geht von der Variante 1 als sportliches Street-Fahrwerk über die verstellbaren Varianten 2 und 3, das klar auf Performance ausgelegte Clubsport-Fahrwerk, das DDC-System mit elektronischer Verstellung bis hin zum V4-High-End-Fahrwerk, sowie den reinrassigen V2/3/4/5 Racing Rennsport Fahrwerken.
Was das bedeutet? Steigen wir ein!
Beschreibung: Die KW Variante 1 (V1) ist das ideale Einstiegsmodell in die Welt der Gewindefahrwerke. Die V1 bietet eine stufenlose Tieferlegung für euer Fahrzeug, kommt aber mit einem fest definierten Dämpfer-Setup direkt vom Werk. Das bedeutet, KW-Ingenieure haben die Dämpferabstimmung bereits optimal vorkonfiguriert – ihr müsst euch also nicht um die Einstellung der Härte kümmern. Einfach einbauen, auf die gewünschte Höhe einstellen und fertig!
Merkmale der KW V1:
Vorteile: Die KW Variante 1 überzeugt vor allem durch einfaches Handling und sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ihr bekommt ein spürbar sportlicheres Fahrverhalten und tolle Optik durch Tieferlegung, ohne euch mit Dämpfereinstellungen befassen zu müssen. Die Ingenieure von KW haben die Abstimmung so gewählt, dass Sportlichkeit und Komfort für den Straßenbetrieb ideal kombiniert werden. Für Einsteiger und alle, die „einbauen und genießen“ wollen, ist das V1 perfekt geeignet.
Nachteile: Da beim V1 die Dämpfercharakteristik nicht verstellbar ist, fehlen Anpassungsmöglichkeiten. Das Setup ist ganz klar auf Alltagsfahrzeuge ausgelegt, die eine Tieferlegung mithilfe eines aufeinander abgestimmten Dämpfer/Federpaketes suchen. Sowohl die Dämpfer- als auch Federabstimmung ist für Rennstreckenfahrten oder für andere extreme Einsatzgebiete nicht geeignet. Auch bleibt die Druck- und Zugstufe (die Dämpfung beim Ein- und Ausfedern) unveränderbar auf einem sportlich aber komfortablen Niveau – gut für die Straße, nicht optimal für High-End Performance oder Rennstrecke.
Geeignet für: Straßennutzer, die ihrem Fahrzeug zu sportlicher Optik durch Tieferlegung verhelfen wollen, jedoch nicht die Nachteile von Tieferlegungsfedern in Kauf nehmen möchten.
Beschreibung: Die KW Variante 2 (V2) baut auf den Stärken der V1 auf, richtet sich aber an Fahrer, die neben der Tieferlegung auch die Dämpfercharakteristik anpassen möchten. Konkret bedeutet das: Bei der KW V2 könnt ihr die Zugstufendämpfung verstellen. Die Zugstufe kontrolliert, wie schnell der Dämpfer beim Ausfedern wieder auseinanderfährt – vereinfacht gesagt beeinflusst ihr damit die Härte des Fahrwerks und das Nachschwingverhalten. Mit 16 Klick-Stufen lässt sich das Setup nach euren Vorlieben straffer oder komfortabler abstimmen.
Merkmale der KW V2:
Vorteile: Mit der KW V2 bekommt ihr zusätzliche Flexibilität. Die Möglichkeit, die Anbindung des Fahrzeugs an die Straße zu beeinflussen, sorgt für mehr Fahrgefühl: Straffere Zugstufe = direkteres Feedback, strafferes Handling; weichere Einstellung = mehr Schluckvermögen bei Bodenwellen. Dabei bleibt das System anwenderfreundlich, da ihr nichts “aufwendig abstimmen” müsst – ein Gefühl für die 16 Klicks bekommt man schnell. Insgesamt bietet die Variante 2 einen gelungenen Mittelweg zwischen einfachem Street-Fahrwerk und der Möglichkeit individuelle Einstellungen vornehmen zu können.
Nachteile: Im Vergleich zur V1 ist die KW V2 teurer – die zusätzliche Technik hat ihren Preis. Zudem erfordert sie vom Nutzer ein gewisses Grundverständnis: Man sollte wissen, was eine Anpassung der Zugstufe bewirkt. Wer hier ohne Kenntnisse einfach maximal hart dreht, könnte den Fahrkomfort unnötig verschlechtern oder das Fahrverhalten aus dem Gleichgewicht bringen. Die Druckstufe bleibt fix – extrem feinfühlige Anwender könnten bemängeln, dass man nicht alles einstellen kann. Für den durchschnittlichen Sportfahrer ist das aber eher ein Vorteil (weniger Parameter, an denen man sich „verstellen“ kann).
Geeignet für: Ambitionierte Straßen-Sportler. Wenn ihr gerne sportlich fahrt und euer Auto auf eure Bedürfnisse abstimmen möchtet, ist die KW V2 ideal. Auch Vielfahrer, die je nach Beladung oder Streckenprofil Anpassungen vornehmen wollen, profitieren von der Flexibilität. Kurzum: Habt ihr Spaß daran, euer Setup selbst zu justieren, aber wollt es nicht zu kompliziert, dann ist die Variante 2 euer Freund. Die Auslegung des Fahrwerks ist weiterhin klar alltagstauglich mit einer Verbesserung des Fahrverhaltens bei sportlicher Fahrweise auf der Straße.
Beschreibung: Die KW Variante 3 (V3) zählt zu den bekanntesten Gewindefahrwerken überhaupt – und das aus gutem Grund. Hier bekommt ihr höchste Performance-Anpassung fürs Straßenfahrzeug, angelehnt an Motorsport-Technologie. Die V3 verfügt über zweifach einstellbare Dämpfer: Zugstufe und Druckstufe sind separat abstimmbar. Damit lassen sich Fahrverhalten und -komfort nahezu nach Belieben justieren. KW hat dieses System so ausgelegt, dass ihr ohne spezielles Werkzeug per Einstellrädchen die Zugstufe (16 Klicks) und die Druckstufe (in der Low-Speed-Charakteristik, 12 Klicks) verändern könnt. Dadurch kann man zum Beispiel die Roll- und Nickgeschwindigkeiten der Karosserie beim Bremsen, Beschleunigen und Einlenken minimieren, ohne den Komfort auf groben Unebenheiten komplett zu opfern – oder umgekehrt. Die V3 stellt den idealen Kompromiss aus Sportlichkeit, Komfort und Tieferlegung dar. Man könnte sagen: Das V3 wäre das Fahrwerk, welches ein Fahrzeughersteller in der Erstausrüstung nutzen würde, wenn Budgets keine Rolle spielen würden und der Fokus klar auf sportliche Fahrt auf der Straße läge.
Merkmale der KW V3:
Vorteile: Die KW Variante 3 ist extrem vielseitig. Sie deckt ein breites Spektrum ab – vom komfortableren Setting für den täglichen Einsatz bis zum straffen Setup für den gelegentlichen Besuch auf der Rennstrecke. Wer gerne experimentiert und optimiert, hat hier alle Möglichkeiten, ohne dabei von den Verstellmöglichkeiten vollends erschlagen zu werden. Richtig eingestellt, erzielt man mit der V3 enorme Verbesserungen in Handling, Grip und Stabilität.
Nachteile: Preislich liegt die V3 nochmals über der V2, was aber angesichts der zusätzlichen Technik und Performance nachvollziehbar ist. Für jemanden, der keine Lust auf Einstellungen hat und für den Straßeneinsatz nicht das Optimum sucht, wäre das Potenzial vergeudet – dann lieber V2 oder V1 wählen und Geld sparen. Zudem muss erwähnt werden: Zwar ist die V3 auf softer Einstellung durchaus alltagstauglich, aber im direktesten Vergleich ist sie (selbst auf weichster Stufe) oft straffer als eine V1, da die Grundabstimmung sportlicher ist. Für ein Clubsport Fahrzeug oder ein reinrassiges Tracktool ist jedoch auch die Abstimmung der V3 zu weich, des Weiteren fehlt die wichtige Möglichkeit den Sturz zu verstellen.
Geeignet für: Tuning-Enthusiasten und Alltagsfahrzeuge. Wenn ihr das Maximum aus eurem Straßenfahrzeug herausholen wollt und regelmäßig sportlich unterwegs seid, ist die KW V3 euer perfekter Partner. Auch Vielfahrer, die z.B. unter der Woche pendeln und 1-2x im Jahr auf der Rennstrecke die Limits ausloten möchten, sind mit dem V3 gut bedient: Man kann ein Setup finden, das beides gut kann, oder vor einem sporadischen Rennstreckeneinsatz schnell ein paar Klicks härter stellen.
Beschreibung: Für die echten Trackday-Enthusiasten hat KW die Clubsport-Fahrwerke im Programm. KW Clubsport steht für einen nahezu kompromisslosen Technologietransfer vom Motorsport auf die Straße. Diese Fahrwerke wurden speziell für Kunden entwickelt, die mit ihrem straßenzugelassenen Fahrzeug häufig auf der Rennstrecke unterwegs sind – sei es bei freien Trainings, Touristenfahrten, Trackdays oder clubsporartigen Wettbewerben – und dabei maximale Performance verlangen, ohne jedes Mal das Fahrwerk wechseln zu müssen. Das Besondere: Trotz ihrer Rennsport-Gene verfügen viele KW Clubsport Gewindefahrwerke über eine Straßenzulassung (Teilegutachten). Ihr könnt also legal auf eigener Achse zur Rennstrecke fahren, dort Bestzeiten jagen und anschließend wieder nach Hause cruisen.
Merkmale des KW Clubsport:
Vorteile: KW Clubsport bietet Maximalperformance für den ambitionierten Fahrer. Ihr bekommt ein Fahrwerk, das direkt aus dem Motorsport abgeleitet ist: Präzises Einlenken, minimales Wanken der Karosserie, enorme Grip-Reserven und Einstellmöglichkeiten- maximaler Fokus auf Performance. Besonders wenn ihr mit sehr sportlichen Straßenreifen fahrt, spielt das Clubsport seine Stärken aus – die höhere Federrate hält das Auto stabil, die Dämpfer können die auftretenden Kräfte sauber kontrollieren. Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität auf der Strecke: Unterschiedliche Rennstrecken oder Wetterbedingungen erfordern oft Anpassungen (z.B. weicher bei Regen, härter für schnelle Strecken) – mit den Verstellern kannst du darauf reagieren. Die integrierten Camber-Plates (Uniballager) bedeuten, dass du ohne extra Teile den Sturz verändern kannst – für Trackday-Fans ein Muss, um die Reifen optimal auszunutzen.
Nachteile: Die Kehrseite dieser Performance-Medaille ist der eingeschränkte Alltagskomfort. Ein KW Clubsport ist deutlich härter als etwa ein V1, V2 oder V3. Schlaglöcher und Querfugen merkt man direkter, das Fahrzeug wirkt „nervöser“ auf unruhigen Straßen. Viele unserer Kunden nutzen Fahrzeuge mit Clubsport Fahrwerken weiterhin im Alltag, dennoch leider der Komfort durch den Fokus auf Performance im Vergleich zu einer V3. Die verstellbaren Uniball Domlager neigen dazu, je nach Belastung leicht zu klacken oder mehr Abrollgeräusche ins Fahrzeug zu übertragen. Zudem sind KW Clubsport-Fahrwerke teuer; sie liegen preislich über der V3 und je nach Ausführung im Bereich mancher Komplett-Autos (mehrere tausend Euro). Man sollte also wirklich wissen, dass man diese Performance braucht und nutzen will. Ein weiterer Punkt: Wer nicht selbst tunen möchte, sollte sich Hilfe holen – die vielen Verstelloptionen kann man auch falsch nutzen. Zwar liefert KW Grundeinstellungen mit, aber um z.B. Sturz, Druck- und Zugstufe optimal aufeinander abzustimmen, ist Erfahrung hilfreich. Hier unterstützen wir von 55Parts euch natürlich gerne mit unserem Know-how.
Geeignet für: Erfahrene Sportfahrer und Trackday-Liebhaber. Wenn ihr regelmäßig auf der Rennstrecke fahrt, die Zulassung eures Fahrzeugs aber wichtig ist, ist das KW Clubsport die Empfehlung. Es ist ideal für Fahrer, die ihr Auto z.B. zu 60% auf dem Track bewegen und 40% auf der Straße – oder die, die bereit sind, Abstriche im Alltag zugunsten von Performance zu machen. Auch für Besitzer von sportlichen Fahrzeugen, die serienmäßig zwar gut sind, aber auf der Strecke überfordert wirken, bietet ein Clubsport-Fahrwerk die nötige Standfestigkeit und Performance-Reserve. Wenn Rundenzeiten für euch wichtiger sind als Komfort und ihr euer Auto gezielt dafür aufbaut, dann greift zum KW Clubsport.
Nicht geeignet für: Hauptsächlichen Straßeneinsatz mit hohem Komfortanspruch. Wer sein Auto fast nur im Alltag fährt und nur selten mal flott unterwegs ist, wird mit einem V3 glücklicher – das bietet schon 90% der Performance mit deutlich mehr Komfort.
Beschreibung: Moderne Zeiten erfordern moderne Lösungen – und genau hier kommt KW DDC ins Spiel. DDC steht für Dynamic Damping Control, also dynamische Dämpferkontrolle. Hinter dem Kürzel verbirgt sich ein adaptives KW-Gewindefahrwerk, dessen Dämpferhärte sich elektronisch per Knopfdruck oder App verstellen lässt. Im Grunde kombiniert KW DDC die Vorteile eines Gewindefahrwerks (stufenlose Tieferlegung und verbesserte Fahrdynamik) mit dem Komfort eines per Schalter verstellbaren Serienfahrwerks. Ihr müsst also nicht mehr selbst am Dämpfer drehen – ein Klick im Cockpit genügt, um von „komfortabel“ auf „sportlich straff“ zu wechseln.
Zwei Varianten – ECU oder Plug&Play: KW bietet DDC-Fahrwerke in zwei Ausführungen an: DDC ECU und DDC Plug&Play.
Merkmale des KW DDC:
Vorteile: KW DDC Fahrwerke bieten maximale Flexibilität für den gemischten Einsatz. Ihr müsst euch nicht mehr endgültig zwischen Komfort oder Sport entscheiden – ihr könnt beides haben, auf Knopfdruck. Für alle, die ihr Auto täglich fahren (Pendeln, Langstrecken, Stadt) und am Wochenende vielleicht Spaß auf der Landstraße suchen, ist das perfekt. Im Comfort-Modus bügelt das Auto Unebenheiten weg, im Sport+-Modus liegt es satt und straff. Auch bei mehreren Fahrern mit unterschiedlichen Vorlieben (z.B. Familienauto, mal fährt Partner/in mit) ist ein adaptives Fahrwerk Gold wert: Jeder kann seinen Modus wählen. Außerdem ist KW DDC einzigartig, weil es Aftermarket-Gewindefahrwerk und Elektronik vereint – normalerweise muss man sich zwischen OEM-Komfort und Tuning-Fahrwerk entscheiden, hier bekommt man beides kombiniert. Im Falle des Plug&Play-Kits bleibt zudem die volle Werksintegration erhalten, keine Warnleuchten, kein Funktionsverlust, aber spürbar bessere Performance. Und natürlich – Tieferlegung und Optik stimmen auch, was bei Serien-Adaptivfahrwerken oft nicht der Fall ist (die haben meist nur dezente Tieferlegungen oder gar keine).
Nachteile: Die High-Tech bringt auch ein paar Punkte mit sich. Kosten: KW DDC Systeme sind im Vergleich zu V1-V3 deutlich teurer, schon allein wegen der zusätzlichen Elektronik. Man muss also ein größeres Budget einplanen. Komplexität: Der Einbau eines ECU-Systems ist etwas aufwändiger (Steuergerät verbauen, Kabel verlegen, Strom anschließen) als bei einem normalen Fahrwerk. Auch können mehr Dinge potenziell fehleranfällig sein (Elektronik, Sensorik). Allerdings sind KW-Systeme sehr ausgereift, seit über 10 Jahren auf dem Markt, sodass man von hoher Zuverlässigkeit ausgehen kann. Begrenzte manuelle Einstellbarkeit: Außerhalb der elektronischen Modi kann man nicht mal eben an der Schraube 100% individuell drehen – man ist auf die Kennfelder angewiesen (außer man nutzt die App mit dem WLAN-Modul, um frei zu verstellen). Außerdem sind die vordefinierten Modi natürlich Kompromisse: Comfort ist weich aber nicht so weich wie ein reines Komfortfahrwerk, Sport+ ist straff aber nicht so straff wie ein reines Clubsport Fahwerk – KW versucht hier, einen guten Mittelweg zu bieten. Für absolute Spitzenleistungen auf der Rennstrecke ist ein rein manuell abgestimmtes Fahrwerk (Clubsport) im Vorteil, da dort jedes Ventil einzeln feinjustiert werden kann. Und zuletzt: Sollte mal ein Defekt auftreten, ist die Reparatur eines elektronischen Dämpfers teurer als bei einem Standard-Dämpfer.
Geeignet für: Technikbegeisterte Fahrer und Daily Driver mit Performance-Anspruch. Wer im Alltag maximalen Komfort schätzt, aber beim sportlichen Fahren nicht auf ein straffes Fahrwerk verzichten will, findet im KW DDC die sogenannte eierlegende Wollmilchsau. Besonders Fahrer moderner Fahrzeuge, die schon ab Werk Fahrmodi gewohnt sind, werden den Zugewinn lieben – endlich kann man tiefer und sportlicher fahren, ohne die Komfort-Taste zu verlieren. Mit KW DDC Plug&Play verbessert ihr euer Auto, ohne auf liebgewonnene Features zu verzichten. Last but not least: Innovatoren und Tüftler – wer Spaß an Apps und Feintuning hat, kann mit dem DDC ECU und der Smartphone-Steuerung sein Setup bis ins Detail digital einstellen.
Nicht geeignet für: Absolute Puristen mit klarer Ausrichtung. Wer sagt „Elektronik brauche ich nicht, ich stelle lieber alles manuell ein und will maximale Ausrichtung für meinen Einsatzbereich“, der greift besser zu V3 oder Clubsport. Für Oldtimer oder sehr einfache Fahrzeuge ist das DDC ebenfalls eher Overkill. Die Flexiblität der dynamischen Anpassung hat seinen Nutzen, wenn der Fokus aber ganz klar auf einem Einsatzbereich liegt (Daily/Sportlich/Trackday) ist die Verstellbarkeit vielleicht mehr Spielerei und ein speziell für den jeweiligen Einsatzzweck ausgelegtes Fahrwerk ist besser geeignet.
Beschreibung: Die KW Variante 4 (V4) ist eines der neuesten Mitglieder der KW-Familie und repräsentiert das High-End-Segment für Straßenfahrzeuge. KW hat hier Technologie aus dem professionellen Motorsport genommen und sie mit Alltagstauglichkeit kombiniert. Die V4 ist ein 4-fach einstellbares Gewindefahrwerk – sie ermöglicht neben stufenloser Höhenverstellung die individuelle Einstellung der Zugstufe sowie der Low-Speed- und High-Speed-Druckstufe. Damit geht sie über die V3 hinaus und erlaubt noch präzisere Anpassungen. Entwickelt wurde die V4 vor allem für Supersportwagen, Sportwagen und leistungsstarke Fahrzeuge, die serienmäßig bereits sehr fahrdynamisch sind, aber noch optimiert werden können. Kurz gesagt: Variante 4 richtet sich an Perfektionisten, die das absolute Maximum an Fahrwerkstechnik in ihrem Straßensportwagen nutzen wollen. Im Vergleich zum Clubsport ist das V4 aber mehr in Richtung höherem Komfort zulasten der Performance abgestimmt.
Merkmale der KW V4:
Vorteile: Die KW Variante 4 bietet das Nonplusultra an Fahrwerkskontrolle im Straßenfahrzeug-Bereich. Ihr könnt euer Setup nahezu wie ein Rennteam abstimmen: Beispielsweise für Trackdays die Low-Speed-Druckstufe erhöhen, um schneller Einlenken zu können, und für Landstraßen mit Bodenwellen die High-Speed-Dämpfung etwas softer lassen, damit der Wagen nicht versetzt und komfortabel ist – all das, ohne die Stabilität zu verlieren. Diese hohe Anpassungsfähigkeit führt dazu, dass die V4 gleichzeitig komfortabler und performanter sein kann, verglichen mit einem weniger verstellbaren Fahrwerk, weil man eben in beiden Geschwindigkeitsbereichen der Dämpfung optimieren kann. Viele Supersportwagen sind serienmäßig schon hart abgestimmt; mit der V4 kann man hier oft sogar einen Komfortgewinn im Alltag erzielen, ohne an Sportlichkeit einzubüßen – indem man z.B. die High-Speed-Dämpfung gezielt moderat einstellt. Andererseits ist auf der Rennstrecke noch mehr Performance abrufbar als mit einer V3, da man Lastwechselreaktionen und Gripniveau noch feiner justieren kann. Kurz: Die V4 ist das Werkzeug für Perfektionisten und ermöglicht es, wirklich das Optimum aus einem Fahrzeug herauszuholen, sei es auf dem Boulevard oder der Nürburgring-Nordschleife.
Nachteile: Zuallererst natürlich der Preis – eine KW V4 bewegt sich im oberen vierstelligen, teils fünfstelligen Euro-Bereich. Es ist ein Produkt für eine kleine Zielgruppe, die bereit ist, den hohen Entwicklungsaufwand mitzufinanzieren. Weiterhin ist die Komplexität nochmals höher als bei einer V3: Drei Verstell Rädchen pro Dämpfer bedeuten, dass man sehr genau wissen sollte, was man tut. Ohne Fachwissen oder Abstimmungs-Service kann man sich hier verzetteln (allerdings liefert KW in der Anleitung Grundeinstellungsempfehlungen für verschiedene Zwecke mit). Viele Nutzer werden das volle Potential nur mit Unterstützung (z.B. durch erfahrene Tuner oder auf dem Prüfstand) ausnutzen können. Hier unterstützen wir von 55Parts gerne, um die perfekte Abstimmung zu finden!
Geeignet für: High-Performance-Fahrzeuge und sehr erfahrene Fahrer. Besitzt ihr einen Sportwagen oder Supercar und wollt das Beste vom Besten, sollte das V4 in die nähere Wahl kommen. Gerade, wenn ihr euer Fahrzeug sowohl auf der Straße genießt als auch auf der Rennstrecke ans Limit bringt, werdet ihr die zusätzliche Kontrolle zu schätzen wissen. Wenn ihr also sagt: "Mein Auto ist mir nicht gut genug, ich will das Fahrwerk 100% maßschneidern können" – dann ist die V4 wie für euch gemacht. Aber seid euch bewusst: Dieses Fahrwerk verlangt nach Kenntnis bzw. im Idealfall einer professionellen Abstimmung (z.B. durch 55Parts)
Nicht geeignet für: Normale Straßenautos oder Budget-Builds. Für einen typischen Hot Hatch, der kaum Track sieht, wäre die V4 überdimensioniert. Auch Gelegenheitsnutzer werden den Mehrwert kaum ausschöpfen können – hier tut es eine V3 meist genauso. Und natürlich ist sie nichts für schmale Geldbeutel.
Beschreibung: Am oberen Ende der KW-Produktpalette stehen die KW Racing Fahrwerke. Diese sind eine Klasse für sich, denn sie richten sich ausschließlich an den Rennsport. KW Racing Fahrwerke werden in verschiedenen Ausführungen angeboten – V2, V3, V4, V5 – was für 2-, 3-, 4-fach oder 5-fach adjustable (einstellbar) steht. Sie sind in zahlreichen internationalen Motorsportserien im Einsatz (24h Nürburgring, GT3, TCR, Drift, Bergrennen etc.) und meist kundenspezifisch anpassbar. Hier handelt es sich nicht mehr um von der Stange kommende Kits, sondern um maßgeschneiderte Fahrwerkslösungen für Wettbewerbsteams oder sehr erfahrene Trackfahrer.
Merkmale KW Racing:
Vorteile: Hier geht es nur um eines: Maximale Performance auf der Rennstrecke. Mit einem KW Racing Fahrwerk kann man ein Fahrzeug extrem schnell machen – vorausgesetzt, man weiß, was man tut. Die Einstellmöglichkeiten erlauben es, das Handling genau auf Fahrer und Strecke abzustimmen. In Rennserien bedeuten KW Racing-Dämpfer oft entscheidende Zehntelsekunden Vorteil. Die Qualität und Präzision dieser Fahrwerke ist beeindruckend: KW nutzt denselben 7-Post-Fahrdynamikprüfstand wie Formel-1-Teams, um diese Fahrwerke zu optimieren. Wer ein Racing-Fahrwerk kauft, erhält also ein Profiwerkzeug. Für ambitionierte Trackday-Fahrer, die vielleicht mit ihrem Privatfahrzeug in Clubsport-Rennen starten, kann ein Racing-Fahrwerk sinnvoll sein, da KW mittlerweile vorgefertigte Trackday Pakete der Racing Fahrwerke konzeptioniert hat, die auf diese Einsatzgebiete optimiert sind. Häufig sind die Federraten der Clubsport Pakete für reine Tracktools nicht hart genug – hier kann der Kauf eines Racing Fahrwerks durchaus Sinn ergeben, da der Preis des Racing Fahrwerks mit passenden Federraten gegenüber einer Umrüstung der Federraten des Clubsport Fahrwerks eventuell sogar Geld gespart werden kann!
Geeignet für: Professionelle Rennteams, Motorsportler und extrem ambitionierte Trackday-Piloten. Kurz: Leute, die mit dem Auto Rennen fahren oder dies anstreben. In Serien wie VLN/NLS, Time-Attack, Driftmeisterschaften oder Bergrennen greifen viele auf KW Racing zurück, weil es dort um jedes Quäntchen Performance geht. Auch Fahrer von Tracktools, die nicht mehr auf der Straße bewegt werden, können darüber nachdenken, wenn sie wirklich in den Bereich kommen, wo ein Clubsport-Fahrwerk an seine Grenzen stößt (Thema Federraten).
Nicht geeignet für: Straßenfahrzeuge. Die Racing Fahrwerke sind nichts für Alltagnutzung, alles ist rein auf die Nutzung auf der Rennstrecke spezifiziert und ausgelegt!
Nun wisst ihr viel über KW Fahrwerke – warum solltet ihr ausgerechnet bei 55Parts.de zuschlagen? Ganz einfach: Wir sind offizieller KW Sales & Service Partner und teilen eure Leidenschaft für Performance! Das bringt euch einige handfeste Vorteile:
Kurz gesagt: 55Parts ist euer zuverlässiger Partner, um das Projekt „KW Fahrwerk“ erfolgreich anzugehen. Von der Auswahl über den Kauf bis zum After-Sales-Support seid ihr bei uns in besten Händen. Wir möchten, dass ihr begeistert seid – sowohl von eurem neuen Fahrwerk als auch von unserem Service.
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Hierzu möchten wir zunächst einen Überblick über die verschiedenen Ausbaustufen der N55 Motoren verschaffen:
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